Besuch von Thüringer Unternehmen beim Global Innovation Summit in Basel 2026
Business | Research

Global Innovation Summit 2026

Wie Thüringer Innovationen es auf die internationale Bühne schaffen

Datum

Ort

Basel, Schweiz

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Was entsteht, wenn Thüringer Unternehmen und Forschungseinrichtungen auf mehr als 1.000 Teilnehmende aus über 50 Ländern treffen? Vor allem neue Perspektiven, konkrete Kontakte und Impulse, die weit über die Veranstaltung hinausreichen. Patrick Westermann von Thüringer Startup DeepEn erzählt von seinen Erfahrungen.

Am 6. Mai 2026 nahmen mehrere Akteur:innen aus Thüringen zusammen mit der Stiftung im Rahmen des Enterprise Europe Network (EEN) am Global Innovation Summit in Basel teil. Die Veranstaltung, organisiert durch den Schweizer Eureka-Vorsitz unter Leitung von Innosuisse, gilt als eine der zentralen Plattformen für internationale Innovationskooperationen. 

Im Mittelpunkt standen Themen wie Biotechnologie, MedTech, digitale Gesundheit, translationale Forschung sowie industrielle Prozesse und Zukunftstechnologien. Neben Fachvorträgen und Diskussionen bot insbesondere das internationale Matchmaking Raum für gezielten Austausch mit Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Innovationsakteuren aus aller Welt. 

Internationale Kontakte und neue Perspektiven

Für Patrick Westermann vom Thüringer Spin-off DeepEn hat der Summit die Möglichkeit geboten, sich gezielt über internationale Kooperations- und Fördermöglichkeiten zu informieren.

»Ich bin nach Basel gefahren, um besser zu verstehen, welche internationalen Kooperations- und Fördermöglichkeiten es für unser Spin-off DeepEn gibt. Wir arbeiten an holografischen Mikroendoskopen und haben viele Ideen für zukünftige technologische Weiterentwicklungen. Der Austausch zu passenden internationalen Förder- und Kooperationsformaten war für DeepEn sehr relevant.«
Patrick Westermann, Gründer DeepEn

Besonders relevant waren für ihn Themen rund um Biotech, MedTech, Life Sciences und internationale Forschungskooperationen. Ein Highlight war dabei ein Matchmaking-Gespräch mit dem Projektträger des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, der zu passgenauen internationalen Förder- und Kooperationformaten informierte.

Matchmaking mit konkretem Mehrwert

Neben den Vorträgen und Panels spielte insbesondere das Matchmaking eine zentrale Rolle für Patrick:

Die Veranstaltung war sehr gut organisiert; auch das Matchmaking funktionierte hervorragend. Besonders gut fand ich die Vorträge, insbesondere die Schweizer Perspektiven auf Wirtschafts- und Innovationspolitik. Beeindruckt hat mich die offene und freundliche Atmosphäre. Besonders spannend fand ich die Präsentation des CEO von Ypsomed, einem Hersteller von Insulin-Injektoren. Die Geschichte des Unternehmens hat gut gezeigt, wie aus einem konkreten medizinischen Problem ein internationales MedTech-Unternehmen entstehen kann.“

Unterstützung durch die Innovationsstiftung und das Enterprise Europe Network

Begleitet wurde die Thüringer Delegation durch die Stiftung für Innovation im Rahmen des Enterprise Europe Network. 

„Die Unterstützung durch STIFT und EEN war sehr hilfreich, vor allem bei der Orientierung im Vorfeld und bei der Anmeldung zum Event“, betont Patrick Westermann. „Auch die Hinweise zu passenden Formaten, Matchmaking-Möglichkeiten und relevanten Kontakten waren sehr nützlich.“ 

Thüringen international sichtbar machen

Die Teilnahme am Global Innovation Summit hat einmal mehr gezeigt, welches Potenzial in internationalen Innovationsnetzwerken liegt. Für Thüringer Unternehmen und Forschungseinrichtungen eröffnet der Austausch neue Möglichkeiten, Kooperationen aufzubauen, gemeinsame Projekte zu entwickeln und Innovationen schneller in die Anwendung zu bringen. 

Oder, wie Patrick Westermann es zusammenfasst: 

„Man bekommt gute Einblicke in die europäische Förderlandschaft und trifft viele relevante Ansprechpartner. Die Atmosphäre war sehr gut für den Austausch.“ 

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